AHK für Deutsch-Russische Wasserstoffpartnerschaft

Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) setzt sich für einen schnellen Ausbau der Deutsch-Russischen Wasserstoffpartnerschaft ein. „Russland und Deutschland sollten ihre lange und erfolgreiche Energiepartnerschaft bei Öl und Gas nutzen, um nun auch bei dieser Klima-Zukunftstechnologie eng zusammenzuarbeiten“, heißt es in einem Positionspapier der AHK, das gestern an zuständige Ministerien in beiden Ländern versandt wurde.

AHK für Deutsch-Russische Wasserstoffpartnerschaft

„Wir schlagen vor, eine deutsch-russische industrielle Wasserstoffanlage als Pilotprojekt zu errichten“, so Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der AHK in Moskau. Die Deutsch-Russische Energiepartnerschaft wurde am Rande der traditionellen großen Russlandkonferenz der AHK und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) im Februar in Berlin von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und dem russischen Industrie- und Handelsminister Denis Manturow verkündet.

Sowohl Deutschland als auch Russland haben das Pariser Klimaabkommen ratifiziert. Damit haben sich beide Länder zu einer aktiven Klimapolitik und zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen verpflichtet. „Um diese globale Herausforderung zu meistern, wird eine deutsch-russische Zusammenarbeit im Bereich Wasserstofftechnologie einen entscheidenden Beitrag zu einer CO2-neutralen Welt leisten“, sagt Matthias Schepp. „Wir müssen die einmalige Chance nutzen, Technologieführer zu werden und die Zukunft russischer und deutscher Energieunternehmen zu gestalten.“

Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der AHK

Um diese globale Herausforderung zu meistern, wird eine deutsch-russische Zusammenarbeit im Bereich Wasserstofftechnologie einen entscheidenden Beitrag zu einer CO2-neutralen Welt leisten. Wir müssen die einmalige Chance nutzen, Technologieführer zu werden und die Zukunft russischer und deutscher Energieunternehmen zu gestalten.

Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der AHK

Schon heute ist Deutschland internationaler Vorreiter bei der Entwicklung von Wasserstofftechnologien. Im Rahmen des Zukunftspaketes des Koalitionsausschusses werden neun Milliarden Euro in die Entwicklung der Wasserstoffindustrie investiert. Davon sind zwei Milliarden Euro für Projekte mit internationalen Partnern vorgesehen. „Russland als größter Flächenstaat der Erde und Rohstoffsupermacht mit riesigen Wasserreserven ist ein idealer Partner für solch eine Zusammenarbeit“, so der AHK-Chef.

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