EY: US-Firmen investieren am meisten

91% der ausländischen Unternehmen sehen Russland als strategischen Markt, 85% erwarten in den nächsten drei Jahren ein Wachstum ihres Russlandgeschäfts und 61% sind der Meinung, dass sich das Geschäftsklima in Russland verbessert hat.

EY: US-Firmen investieren am meisten

Ein starkes Wachstum erwarten vor allem Firmen aus den Bereichen Medizin und Pharma (44%), Bauwirtschaft und Ingenieurswesen (40%) und Energie (36%). Dies geht aus einer Umfrage hervor, die EY im Auftrag des russischen Konsultativrats für ausländische Investitionen (FIAC) durchgeführt hat. 

Das FIAC ist ein 1994 gegründeter Rat, der führende ausländische Unternehmen in Russland und hochrangige Regierungsvertreter zusammenbringt und in der vergangenen Woche unter Leitung von Premierminister Dmitrij Medwedew zum 33. Mal tagte

95 Firmen haben an der Umfrage teilgenommen, 14% davon aus Deutschland. Spitzenreiter bei den ausländischen Direktinvestitionen (FDIs) in Russland im Jahr 2018 waren amerikanische Unternehmen. Laut EY investierten sie im Durchschnitt 224 Mio. Dollar – doppelt so viel wie europäische und fünfmal mehr als chinesische Unternehmen. 16% aller Investitionsprojekte entfallen auf die USA. Die Anzahl der US-Investitionsprojekte in Russland ist im Vergleich zum Vorjahr um 74% auf 33 gestiegen. Deutsche Unternehmen sind nicht eigens ausgewiesen, sondern Teil der EU-Investitionen.

44% der Umfrageteilnehmer gaben an, dass die Sanktionen den russischen Markt verkleinert haben. Die Sanktionen führten vor allem zu Problemen bei der Finanzierung (27%) und Finanztransaktionen (24%), zu Unterbrechungen von Lieferketten (25%) und zu Imageschäden (24%). Immerhin 8% sahen sich gezwungen. bestehende Projekte einzufrieren, 7% mussten Pläne für neue Projekte einstampfen. / Studie (RU), Studie (EN), RBC (RU)

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