Mitglieder-Boom bei Deutsch-Russischer Auslandshandelskammer

Die Corona-Krise lässt die Neumitgliederzahl der AHK im ersten Halbjahr um 26 Prozent nach oben schnellen. / Ungebrochen hohes Firmeninteresse an Russland.

Mitglieder-Boom bei Deutsch-Russischer Auslandshandelskammer

Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer, mit über 900 Mitgliedern der größte ausländische Wirtschaftsverband in Russland, verzeichnet in der Corona-Krise einen Neumitglieder-Boom. Zur jüngsten Vorstandssitzung gingen 37 Mitgliedschaftsanträge ein – 85% mehr als im Juni 2019 und der höchste Wert seit Gründung der Kammer im Jahr 2008.  Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Neumitglieder im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um 26%.  

„Das spiegelt das ungebrochene Interesse deutscher Unternehmen an Russland wider“, sagt AHK-Vorstandschef Matthias Schepp. „Auch die Unsicherheit rund um das Coronavirus und seine wirtschaftlichen Folgen tragen zu dieser Steigerung bei. Krisenzeiten sind Kammerzeiten.“ In Zeiten der globalen Pandemie mit drastischen Reisebeschränkungen und Unterbrechungen von Lieferketten haben sich die Anfragen an die AHK vervielfacht. „Insbesondere für mittelständische Familienunternehmen, die traditionell stark in Russland investieren, ist die AHK ein zuverlässiger Anker der Stabilität.“ 

Zur jüngsten Vorstandssitzung gingen 37 Mitgliedschaftsanträge ein – 85% mehr als im Juni 2019 und der höchste Wert seit Gründung der Kammer im Jahr 2008. Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Neumitglieder im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um 26%.

Matthias Schepp, AHK-Vorstandschef

Das spiegelt das ungebrochene Interesse deutscher Unternehmen an Russland wider. Auch die Unsicherheit rund um das Coronavirus und seine wirtschaftlichen Folgen tragen zu dieser Steigerung bei. Krisenzeiten sind Kammerzeiten.

Matthias Schepp, AHK-Vorstandschef

Trotz Anti-Corona-Maßnahmen, Sanktionen und lahmender Konjunktur vertraut die deutsche Wirtschaft in den russischen Markt. Die deutschen Netto-Direktinvestitionen in Russland beliefen sich im ersten Jahresquartal 2020 laut Deutscher Bundesbank auf 1,8 Milliarden Euro. Damit sind die Investitionen auf fast demselben Niveau wie im ersten Quartal des Vorjahres, als sie bei 1,9 Milliarden Euro gelegen hatten. „Unsere Firmen verdienen im größten Flächenstaat der Erde nach wie vor gutes Geld, sehen Zukunftschancen und im Vergleich zu vielen anderen Weltregionen eine hohe Stabilität und Berechenbarkeit“, erklärt Schepp.  

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