Platzeck zu Krim und Nord Stream 2

Der Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums und Ex-Ministerpräsident Brandenburgs Matthias Platzeck hat sich in einem Interview mit der Zeitung „Izvestia“ für eine Trennung der Frage nach der Zugehörigkeit der Krim von der Lösung des Konflikts in der Ostukraine ausgesprochen.

Platzeck zu Krim und Nord Stream 2

Man solle sich auf die lösbaren Probleme konzentrieren und die anderen hintanstellen, zitierte Platzeck eine Maxime Egon Bahrs, des Vaters der Ostpolitik der SPD unter Willy Brandt. Viele in Europa würden so denken, zögerten jedoch, es offen auszusprechen, so Platzeck. Außerdem verteidigte Platzeck die Ostseepipeline Nord Stream 2. Deutschland brauche sie, um seine Energiewende zu bewältigen. Aus wirtschaftlicher Sicht sei es richtig, sich mit der Pipeline mehr Optionen für die Energieversorgung zu schaffen. Die US-Sanktionen gegen das Projekt kritisiere er, weil die USA damit rein wirtschaftliche Interessen an Gaslieferungen nach Europa mit der Politik vermischten. Platzeck hob hervor, dass die Nutzung von Pipelinegas aus Russland die Umwelt weniger belaste als Fracking-Gas aus den USA. / Izvestia (RU)

Photo: pixabay.com

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